Nachdem ich mich wieder dazu entschlossen habe einen Blog über nachhaltige, ökologische und soziale Themen zu schreiben, wollte ich sofort loslegen.

Mir hat jedoch der Blog gefehlt. Diesen musste ich erst einrichten. Zum Glück wusste ich ungefähr, was ich wollte:

Einfach sollte das Aufsetzen des Blogs sein und unkompliziert in der Handhabung, weshalb ich mir im ersten Schritt vor allem Webseitenbaukästen angeschaut habe.

Während meiner Recherche haben ich mir jedoch die Fragen gestellt:

Auf jeden Fall!

Deshalb entschied ich mich dafür einen WordPress Blog auf einem, mit erneuerbaren Energien betriebenen, ökologischen Webserver zu installieren.

Recherchieren und Vergleichen.

Einen guten Einstieg in das Thema grünes Webhosting erhält man z.B. auf utopia.de. Der Autor hat eine übersichtliche Auflistung von grünen Providern erstellt und liefert gleichzeitig ergänzendes Wissen dazu:

Mit diesem Wissen ausgestattet, habe ich mir die Angebote der einzelnen Anbieter genauer angesehen.

Wichtig waren mir, neben dem ökologischen Hintergrund, vor allem vier Punkte:

  1. Inklusiv Domain. Gerne DE – wäre aber nicht zwingend notwendig.
  2. Ausreichender Webspace. Mindestens 500MB.
  3. phpMyAdmin/mySQL-Datenbank, um die WordPress-Installation selbst durchzuführen.
  4. SSL-Zertifikate

Das der Server, auf dem der Blog liegt, immer erreichbar sein sollte, setze ich bei allen Anbietern voraus, weshalb ich hier nicht noch extra zur Erreichbarkeit recherchiere.

Günstig soll es sein.

Ehrlicherweise ist dieser Blog eher ein Experiment und eine Spielwiese zum ausprobieren und üben.

Sollte ich wieder einen Job mit Sinn gefunden haben, der mich 40 Stunden die Woche einspannt, wird es schwer, sich regelmäßig hierfür zu engagieren.

Deshalb wollte ich die Kosten erst einmal „gering“ halten.

Ökologisches Webhosting: eine gute Entscheidung.

Ich entschied mich am Ende für den Anbieter GREENSTA. Das Unternehmen aus Bielefeld bietet ein klimafreundliches Webhosting an, dass meine Anforderungen an grünes Webhosting entspricht.

Selbstverständlich gibt es auch noch andere Webhosting-Anbieter, die ihre Server ökologisch und nachhaltig betreiben, sowie diverse Maßnahmen ergreifen, um die Umwelt zu schonen.

Die beiden folgenden Unternehmen wären für mich eine Alternative gewesen, wenn sie entweder günstiger wären oder einen anderen Stromanbieter nutzen würden.

Fazit: Auf jeden Fall deinen Hosting-Anbieter checken.

Die eigene Webseite auf einem Server zu hosten, der zu 100% mit regenerativen Energien betrieben wird, kostet nicht die Welt wirklich mehr, als „normale“ Webhoster. Auch die Leistungen unterscheiden sich hier kaum.

Da wir mit unserem Internetkram im Jahr soviel CO2 produzieren, wie der gesamte deutsche Luftverkehr (ca. 33 Mio. Tonnen) – und wir mit der Digitalisierung erst am Anfang stehen, sollte man sich auch hier überlegen, wie man seinen eigenen, kleinen Teil zur Verschlimmbesserung beitragen könnte.

Selbst wenn es nur die Auswahl eines Webhosting-Anbieters ist.

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Februar 4, 2019

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