Warum das Flugzeug nicht das ökologischste Verkehrsmittel ist und auf was man achten kann, wenn man trotzdem nachhaltig reisen und mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen möchte.


Flugzeuge haben mich schon immer fasziniert. Hätte man mich zu Grundschulzeiten gefragt, was ich später gerne für einen Beruf ausüben möchte, hätte ich mit „Pilot“ geantwortet.

Mittlerweile ist dieser Flug gecancelt Zug zwar abgefahren, aber ich freue mich nach wie vor wie ein kleiner Junge, wenn es mit dem Flugzeug in den Urlaub geht – trotz meines durchaus vorhandenen Umweltbewusstseins.

Fliegen mit Verantwortung.

Fakt ist, dass der internationale Flugverkehr für ca. 2% der weltweit jährlichen CO2 Belastung verantwortlich ist – Tendenz steigend.

Das klingt jetzt irgendwie wenig. Bedenkt man aber, dass nur knapp 3% der gesamten Weltbevölkerung in 2017 mit dem Flugzeug geflogen ist, bemerkt man schon ein gewisses Ungleichgewicht.

Vereinfacht gesagt: Sehr wenige Menschen, sind für vergleichsweise sehr viele Schadstoffe verantwortlich.

Man kann deshalb schon der Meinung sein, dass man hier eine gewisse Verantwortung hat.

Die Luft die man atmet, hört ja schließlich nicht beim Nachbarn auf.

Die Wahrheit liegt in uns selbst.

Genau genommen gibt es nur eine, ökologisch verantwortliche Alternative zum Fliegen: Zu Fuss gehen.

Das ist natürlich eine Übertreibung und entspricht so gar nicht unserer heutigen, vernetzten und zusammenwachsenden Gesellschaft.

Bei genauerer Betrachtung der uns zur Verfügung stehenden Fortbewegungsmittel, wäre das jedoch das einzigst richtige – und Radfahren – oder Urlaub auf Balkonien.

Realistisch ist das allerdings nicht. Mich persönlich drängt es förmlich dazu, andere Kulturen und Länder kennen zu lernen.

Ich habe zwar auch schon mal zwei Wochen Urlaub auf dem Rad gemacht und bin von Hamburg nach Freiburg gefahren, der Normalfall ist das aber nicht.

Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte.

Überlegungen zu nachhaltigen Flugreisen

Bevor ich mit der Liste beginne, möchte ich nochmals festhalten: Fliegen ist das umweltschädlichste Fortbewegungsmittel was es überhaupt gibt. Punkt.

Wer trotzdem nicht darauf verzichten möchte, dazu zähle ich mich auch, kann sich trotzdem vorher ein paar Gedanken dazu machen. Dazu zählt:

Natürlich sind das nur Ideen und sie ersetzen auch nicht die verursachte Menge an CO2.

Ich denke jedoch, dass sie durchaus helfen können, einen positiven Impact in dem Land zu hinterlassen, für dessen Besonderheiten und Menschen man sich interessiert.

Wer möchte, kann die durch das Fliegen verursachte Menge CO2, durch Kompensationszahlungen verringern.

Ein Anbieter dafür ist z.B. Atmosfair. Hier kann man berechnen lassen, wie hoch der schädliche Treibstoffausstoß war, um diesen mit einer Spende für einen guten Zweck zu kompensieren.

Beispielhaft habe ich mal einen Flug von Berlin, über Doha nach Kathmandu in den Rechner eingegeben:

Screenshot: atmosfair.de

Für den Hin- und Rückflug könnte man sich also für 146 EUR aus der Verantwortung kaufen.

Ich habe es nicht gemacht.

Ehrlicherweise ist es mir zu viel Geld, um mir ein reines Gewissen zu erkaufen.

Ich probiere es auf anderen Wegen.


Wenn du Ideen hast, was man noch alles machen könnte, um seinen CO2 Abdruck so klein wie möglich zu halten aber trotzdem in die Ferne fliegen möchte, dann lass sie gerne hier.

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Februar 10, 2019

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